Am 17. Juni mit Fola Dada – Entdecke den Vagusnerv

Am 17. Juni mit Fola Dada – Entdecke den Vagusnerv

Wie gelingt es, in einem guten Gespür für sich und in Resonanz mit anderen zu sein? Welche Bedeutung hat der Vagusnerv für unser Wohlgefühl?

Gemeinsam mit der Stuttgarter Jazzmusikerin Fola Dada gestaltet QuinteSentio diesen Workshop zur Entdeckung des Vagusnervs. Die Performance auf der Bühne, ein Publikum mitzunehmen in die Welt der Musik, das kann man verstehen als ein Momentum eines Weges, der aus verschiedenen Wegstrecken besteht. So steht nicht das Singen in diesem Workshop im Vordergrund, sondern das ganzheitliche Befinden, das nicht nur für Sänger:innen so bedeutend ist.

Was ist das Besondere daran, wie Fola an dieses Thema heran- und in Praktiken einführt?

Wohlbefinden, Zuversicht, Kommunikationsfähigkeit und Zugewandtheit, soziales Engagement, Lebensfreude, Motivation und Klarheit – all das und noch mehr hängt u.a. mit dem Vagusnerv zusammen, einem zentralen Nervenstrang in unserem Organismus.

Ausgelöst durch bedrohliche Erfahrungen mit körperlichen Symptomen, die ihr Leben als Musikerin massiv beeinträchtigt haben, hat Fola sich auf die Lösungssuche begegeben. So hat sie den Vagusnerv und die Polyvagaltheorie entdeckt. An ihren ganz persönlichen Erlebnissen und ihrer Geschichte lässt Fola uns teilhaben und erkennen, dass ganz vieles auf ganz andere Lebenssituationen übertragbar ist.

Sie vermittelt zudem einen Einblick in wissenschaftliche Erkenntnisse zu Funktionen und Bedeutungen dieses zentralen Nervensystems in uns. Und lädt zudem ein, Übungen und Praktiken aus dem Programm zu erleben, das sie für sich entwickelt hat und das für sie selbst mittlerweile zu einer unverzichtbaren Alltagsroutine geworden ist.

Fola Dada ist Sängerin, Jazzmusikerin, Gesangslehrerin, Hochschuldozentin, Komponistin und Liedtexterin. Sie lebt in Stuttgart und hat dort vor rund 20 Jahren das Stimmwerk gegründet.

Noch ein paar Details zum Workshop:
Der Workshop findet ab 5 bis max. 15 Teilnehmer:innen statt.
Einlass ist ab 30 Minuten vor Beginn des Workshops.

Vorbehaltlich der Corona-Entwicklungen findet die Veranstaltung in Präsenz statt. Alle Teilnehmer:innen verpflichten sich zur Einhaltung aktuell gültiger Hygieneregeln und dazu, von einer Teilnahme bei Krankheitssymptomen abzusehen. Zur Sicherheit aller bitten wir, am Tag der Veranstaltung einen Selbsttest durchzuführen.

Datum:                17.06.2022, 15.00-19.00h
TN-Gebühr:         120,- Euro (zzgl. MwSt)
Anmeldung:
https://www.eventbrite.de/e/in-verbindung-mit-sich-und-anderen-entdecke-den-vagusnerv-tickets-328205991957
Oder per Mail über mail@quintesentio.de

Dankbarkeit – Über Cranio Arbeit im Berufsalltag

Dankbarkeit – Über Cranio Arbeit im Berufsalltag

Martin Sauter - amazinGrace® & Craniosacrale Entspannung

Martin Sauter: Ich bin dankbar für meine Cranio-Ausbildung in 2021 und für eine für mich ganz oder die wesentlichste Erkenntnis in meinem Leben, die ich dort erfahren und finden durfte.

Bei der Cranio Arbeit achten wir auf den Craniosacralen-Rhythmus und wie sich dieser zeigt. Dazu legen wir die Hände auf, spüren und sind achtsam und lauschen. Es gibt Körperstellen da zeigt sich der Cranio-Rhythmus mehr und an anderen Stellen weniger. Zudem gibt es bei der Cranio-Arbeit etwas, das nennt sich unwinding. Unwinding bedeutet etwas abwickeln, entwinden, entdrillen, oder auch dass sich etwas entspannt. Also eine Art Lösungsprozess, etwas darf sich lösen und ent-wickeln.

Diese absichtslose Haltung der Achtsamkeit und des Lauschens im jetzt, im Augenblick, ist wie eine Art Einladung an den Menschen und das System und an die betreffenden Stellen, dass sich hier etwas tun darf, dass sich was lösen darf. Diese Einladung kann angenommen werden, muss aber nicht. Das ist das Schöne daran, alles kann, nichts muss. Daher ist das alles auch absichtslos.

Das achtsame und absichtslose Lauschen mit den Händen und die stille Einladung an den Menschen, an sein energetisches System und an die betroffenen Körperstellen kann dazu führen, dass sich die Stellen und das Gewebe, die Muskeln usw. in eine Art Unwinding-Bewegung begeben. Es beginnt also eine Bewegung und damit beginnt eine Art Kommunikation zwischen mir als Anwender und dem Menschen. Ganz achtsam und behutsam und immer absichtslos.

Wir laden den Menschen ein sich zu lösen und lauschen und achten darauf, was sich im jeweiligen Augenblick zeigt, also wie sein System und sein Körper regiert. Dem was sich uns zeigt, dem folgen wir, immer im Augenblick weilend und immer im Jetzt bleibend und immer auch absichtslos. Wir folgen nur und forcieren nichts. Nicht wir geben etwas vor, sondern folgen nur dem, was uns der Mensch, sein System und seine Körperstellen zeigen. Dadurch entsteht eine Art Kommunikation, lauschen, was zeigt sich, dem was sich zeigt folgen, Änderungen wahrnehmen und auch dieser wieder achtsam folgen. Das ist wie eine Art Kommunikation, durch die eine Beziehung entsteht. Es entsteht ein Miteinander, eine Symbiose, eine Art EINS-Sein, ein Miteinander und ein so Sein dürfen, wie es der Augenblick hervorbringt und dieser sich uns zeigt.

Diese Erkenntnis, dem Augenblick zu lauschen und wahrnehmen zu dürfen was der jeweilige Augenblick mir zeigt und dem achtsam folgen zu dürfen, ist für mich zu einer Art spirituellen Erkenntnis und Weisheit geworden, für die ich sehr dankbar bin. Das bringt mich mit dem Leben, das sich mir immer nur im jeweiligen Augenblick und im Jetzt zeigt, in Beziehung und Kommunikation. Mein ganzes spirituellen Streben hat sich auf diese eine Erkenntnis verdichtet. Es bedarf nur noch den Augenblick, das Leben, dem ich lauschen und folgen darf, genauso, wie es sich mir dann eben im jeweiligen Augenblick zeigt. Das hat nichts damit zu tun sich einfach dahintrieben zu lassen und ziellos zu sein, sondern vielmehr mit der Qualität wie sich uns das leben zeigt und wie wir es wahrnehmen und erleben dürfen und wie es uns so zu führen vermag.

Gerade auch im beruflichen Miteinander ist diese Erkenntnis für mich sehr wesentlich geworden. Es zeigt mir noch mehr als früher, wie wichtig das Gegenüber ist. Auch das Leben an sich zeigt sich uns als „Gegenüber“. Wie begegne ich meinen Mitarbeitern, nehme ich mir Zeit für den Menschen, sein Anliegen, habe ich Zeit ihn zu sehen, anstatt ihn in der Eile zu übersehen usw. Das war mir früher schon wichtig, aber jetzt ist es mir noch wichtiger geworden.

Nimmt man sich Zeit und lässt sich auf den Augenblick ein, dann lauschen wir dem Gespräch mit den Mitarbeitern ganz anders. Es ist das eine, wenn wir über inhaltliche Geschäftsthemen sprechen, das andere ist aber zu hören, was er für eine Selbstaussage trifft oder was für einen Apell er sendet, also zu hören, was er wirklich auch sagt. Irgendwie bewusst vollständiger oder ganzheitlicher zu hören und zu verstehen. Das achtsam sein, dem Augenblick zu lauschen, dem Mitarbeiter, der Mensch ist, zu lauschen und dann dem zu folgen was sich zeigt, also dem was er sagt und nicht was ich meine das er sagt, das führt direkt in die offene und lösende Kommunikation und damit direkt in Beziehung. Beziehung erzeugt Wärme und Vertrauen und es fördert das Miteinander und das aufeinander schauen und achtgeben und das gegenseitig aufeinander aufpassen. Schauen und wahrzunehmen wie es dem anderen geht, den Menschen zu sehen und nicht den Mitarbeiter alleine. Das was ihn beschäftigt, bewegt und auch belastet. So kommt man schnell von geschäftlichen Themen zu privaten. Man verlässt die Ebene von Chef zu Mitarbeiter und kommt ganz schnell zur Begebung vom ich zum DU. Nicht das wir deshalb uns mit du ansprechen würden oder müssten, DU im Sinne, dass wir uns im anderen erkennen und spiegeln können. Für diese Augenblicke der Nähe und des Vertrauens bin ich auch sehr dankbar, denn es zeigt mir, worauf es im Leben wirklich ankommt. Auch eine Erfahrung für die ich sehr dankbar bin. Wir können immer nur im DU, also in der Beziehung ganz Sein, denn ohne das DU gäbe es mich erst gar nicht. Ich bin nur im DU, denn ohne das DU wäre ich nichts.

Dann gibt es Zeiten, in denen ich stressbedingt eng werde, meine Sicht und Achtsamkeit verengt sich und ich übersehe Dinge und Menschen. Dann sprechen mich meine Mitarbeiter an und fragen mich, ob es mir denn gerade auch gut gehen würde, denn ich würde sehr gestresst wirken. Ich erzähle ihnen dann vom Stress, meinen Sorgen und Belastungen und was mich bewegt und unter welchen Zwängen man auch manchmal steht. Vor kurzem gab es auch wieder so eine Zeit und ein Gespräch und zum Schluss sagten mir die Mitarbeiter: „Herr Sauter, wir können sehr wohl verstehen, dass Sie all das sehr belastet und wissen Sie, wann immer Ihnen es nicht gut geht, dürfen Sie jederzeit zu uns kommen, wir haben immer ein offenes Ohr für Sie“.

Das berührt mich sehr und zeigt mir, dass wir ein Umfeld prägen können, das von Vertrauen, Respekt und von einem füreinander Da-Sein getragen ist. Und das macht mich extrem dankbar für das Leben und für den Augenblick, der sich mir zeigt und dem ich in Kommunikation und Beziehung folgen darf und der in mir dann auch etwas löst und mich entspannt, mich wärmt und trägt, genau wie in der Cranioarbeit. Der Craniosacrale-Rhythmus ist auch ein Lebensrhythmus und damit lauschen und folgen wir immer dem Leben.

Ich bin sehr dankbar für diese für mich wesentliche Erkenntnisse und Erfahrungen in 2021 und auch allen Kursteilnehmer und meinem Ausbilder und meinen Mitarbeiter/innen, die mir diese Erfahrungen ermöglicht haben.

Mehr zum Angebot: Martin Sauter – Craniosacrale Entspannung, amazinGrace®

Photo by Lina Trochez on Unsplash

Dankbarkeit – beiden Seiten Gehör schenken

Dankbarkeit – beiden Seiten Gehör schenken

Frederik Beyer: Ich bin dankbar für die Gespräche mit einer ukrainischen Klientin, die mir eine neue Sicht ermöglicht hat auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.

Es ist so wichtig, genau zuzuhören und die unterschiedlichen Erfahrungen zu würdigen – für ein vollständigeres und damit wahrhaftigeres Gesamtbild.

Das ist es, was ich mir auch für uns alle im neuen Jahr 2022 wünsche. Nicht einer Seite den Vorzug geben, nicht andere Stimmen überhören oder zum Schweigen bringen – sondern anderen Gehör schenken, alle Stimmen wahrnehmen, interessiert lauschen…

Ich bin froh und dankbar, dass es den Entwicklungsraum gibt. Für mich ist der Entwicklungsraum vor allem ein Raum, in dem ich mich wohl fühle – wunderbar für die stimmliche und persönliche Entwicklungsarbeit meiner Klientinnen und Klienten.

Auf ein stimmiges und stimmungsvolles Miteinander im neuen Jahr!

Frederik Beyer, Stimm- und Sprechtrainer

MBCT – Die Sinnlichkeit des Augenblicks spüren. Statt Katastrophen denken.

MBCT – Die Sinnlichkeit des Augenblicks spüren. Statt Katastrophen denken.

Der zertifizierte MBCT-8-Wochen-Kurs (geplant für Frühjahr 2022) ist speziell für Menschen entwickelt worden, die bereits eine oder mehrere Depressionen erlebt haben. Und für Menschen mit immer wiederkehrenden Ängsten.
Das MBCT bietet eine professionelle Schulung der Achtsamkeitsmeditation. Die Kurstermine haben eine gute Mischung aus praktischen Übungen der Meditation (im Liegen, Sitzen und in der langsamen Bewegung), dem Austausch in der Gruppe und kurzen Vorträgen. Das macht die Kursabende zu einer abwechslungsreichen und berührenden Erfahrung.

Wichtig ist das tägliche Üben im Laufe der acht Wochen.
Dafür erhalten Sie die Anleitungen aus dem Kurs als mp3-Dateien und können damit jeden Tag etwas ausprobieren und trainieren. So werden Sie in Zukunft mit sich selbst achtsam und fürsorglich sein können: ganz selbstständig und auch in ihren schwierigen Alltagssituationen.

Die Achtsamkeitsmeditation ist eine Hilfe zur Selbsthilfe
Das MBCT eignet sich für Menschen, die gerne aktiv werden möchten, um sich selbst liebevoll zu begleiten. Sie lernen, selbstabwertende Glaubenssätze und katastrophisierende Grübeleien zu erkennen. Das ist der erste Schritt. Weitere Schritte führen im Laufe der acht Kurswochen zu mehr Gelassenheit und Tatkraft, zu innerer Ruhe und Selbstfürsorge. 

Hier dürfen alle so da sein, wie er oder sie eben gerade da ist.
Alle sind herzlich willkommen und ich freue mich über das gute Miteinander, das in den Gruppen entsteht.

Vorbereitend zum Kurs klären wir offene Fragen im Vorgespräch
Sie haben bereits Depressionen oder Ängste erlebt und wollen für die Zukunft einen besseren Umgang damit entwickeln? Dann ist das MBCT-Programm für Sie interessant. Melden Sie sich bei mir, um einen Termin zum kostenfreien Vorgespräch zu vereinbaren.

Kontakt und Anmeldung
Mail: mail@sandra-brodtmann.de
Mobil: 0176 – 99 79 27 62

Am 30.9.2021 biete ich einen MBCT-Schnupperabend an. Hier gibt es alle Infos dazu.
Der für Herbst 2021 geplante MBCT 8-Wochen-Kurs wurde auf Frühjahr 2022 verschoben. Infos stellen wir hier ein, sobald bekannt.

Herzliche Grüße
Sandra Brodtmann

Titelbild © Daniel Reche auf Pixabay

HAKOMI®Seminar am 3.-6. Juni 2022

HAKOMI®Seminar am 3.-6. Juni 2022

Auf Körper und Seele achten

HAKOMI®: Achtsamkeitszentrierte Körperpsychotherapie

Menschen kommen in die Therapie, weil sie in bestimmten Lebensbereichen nicht weiter wissen und sich Unterstützung wünschen. Der Anlass kann ganz konkret oder eher diffus sein, zum Beispiel Lebens- oder Beziehungskrisen, emotionale Schwierigkeiten wie Ängste, Trauer, depressive Zustände oder auch das Gefühl, in den eigenen Gedanken- oder Empfindungsmustern gefangen zu sein.
Die HAKOMI Therapie ist von der Haltung getragen, dass jedem Menschen Selbstheilungskräfte innewohnen. In schwierigen Zeiten können sie verschüttet oder blockiert sein – hier beginnt der therapeutische Weg. Der HAKOMI Therapeut unterstützt den Prozess der Selbsterforschung und das Anknüpfen an innere Weisheiten und Ressourcen

Als Klient/in lernen Sie, aufmerksam für die eigenen inneren Phänomene und die Welten des unbewussten Erfahrungswissens zu werden. Dies geschieht in Innerer Achtsamkeit, einem Zustand nicht-bewertender, nach innen gerichteter Aufmerksamkeit: in diesem Zustand lässt sich das Zusammenspiel von Gefühlen, Gedanken und Körperreaktionen wahrnehmen, das sonst weitgehend unbewusst und automatisch abläuft.

Die therapeutischen Wege sind dabei individuell sehr unterschiedlich und folgen den Bedürfnissen des Klienten /der Klientin. Manchmal tauchen in diesem Prozess kindliche Anteile auf, die Zuwendung und Bestätigung brauchen, um Vertrauen in sich und die Welt zu schöpfen. Manchmal kommen andere Persönlichkeitsanteile oder Emotionen zum Vorschein, die verdrängt wurden, aber etwas Wichtiges auszudrücken haben. Manchmal muss einfach erstmal jemand da sein, der zuhört und zu verstehen versucht.

Dem Körper kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil jede Erfahrung eine Spur im Körper hinterlassen hat. Über ein achtsames Wahrnehmen von Körperempfinden, Haltungen oder Impulsen kann ein direkter Zugang zu diesem Erfahrungswissen entstehen, das uns geprägt hat. Gleichzeitig können wir über den Körper neue positive Erfahrungen machen, was uns neue Handlungs- und Beziehungsmöglichkeiten erschließt.

Die therapeutische Beziehung in HAKOMI bietet den Raum für ein Zusammenspiel von innerer Achtsamkeit, körperlichem Erleben und neugierigem Erforschen der Erfahrungswelten, wodurch eine tiefgreifende Veränderung stattfinden kann.

Mehr Info und Anmeldung